Wie nutzt man das Blog Search4Art?
Dieses Weblog unterstützt das Projekt Informationskompetenz des Medien- und Informationszentrum (MIZ) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) als elektronische Lehrunterlage bei den Kursen, die für die Studierenden angeboten werden.
In diesem Blog werden regelmässig Beiträge zu Recherchequellen veröffentlicht. Mit Hilfe der Kategorien kann in einzelnen Fachgebieten wie Film oder in Infoquellen wie Bilddatenbanken geblättert werden.

Gezielt suchen kann man mit der der Suche im rechten Rand.

Es handelt sich dabei um eine Volltextsuche, d.h. wenn der Begriff in einem Beitrag erwähnt wurde, wird man fündig. Findet man nicht sofort etwas, dann evtl. einen anderen Begriff verwenden, oder es wurde (noch) nichts dazu geschrieben. ;-)
In diesem Weblog findet man "nur" Hinweise zu Recherchequellen, welche für die weitere Informationssuche nützlich sein können.
Um regelmässig up-to-date zu bleiben, sobald ein neuer Beitrag kommt, benützt man am besten einen der drei RSS-Feeds unter Services.

Am einfachsten bindet man diesen Feed als dynamisches Lesezeichen z.B. in Firefox ein. Wie dies geht, erklärt der Beitrag RSS-Feeds lesen via Firefox Version 2.0 im Blog4Search.
Biografien bei WHO’S WHO von Rasscass
Wer ist
Eric Arthur Blair,
Werner Baldessarin oder
Veronica Ciccone?
Das WHO’S WHO von
Rasscass verrät es. Chefredakteur Dr. Werner Daum listet in dieser kostenfreien Online-Datenbank mit seinem Team alle wichtigen Persönlichkeiten aus Geschichte, Politik, Wirtschaft, Medizin, Film, Kultur und Sport jeweils mit einer kurzen Biografie auf. Dabei verzichten sie, laut eigenen Angaben auf eine Wertung, verzeichnen dafür lieber die wesentlichen Fakten zu einer Person und ordnen sie mittels eines
Zeitstrahl geschichtlich ein und geben so einen Überblick auf die bedeutendsten Zeitgenossen der jeweiligen Epoche.
Der Buchhändler und Verleger Adam Black war ursprünglich der Begründer des WHO’S WHO. Es entstand 1849 in London. 50 Jahre später erschien es in den USA, danach 1906 in Australien, später auch in Deutschland.
Recherchiert werden kann in der Online-Version der deutschen kostenlosen Ausgabe nach Namen, Themen oder mit Hilfe des Zeitstrahls. Daneben gibt es noch Listen und Rankings. Hier sind alle wichtigen Personen beispielsweise aus der
Medienbranche, aus
Medizin,
Kunst & Kultur,
Politik,
Wirtschaft und
Sonstiges wie Erfinder, Entdecker oder aus Königshäusern vertreten.
Link:
WHO’S WHO von RasscassUnterschied zwischen Trunkierungen und Wildcards
Rechercheprofis wissen wie sie an ihr Ziel kommen. Neben der Eingabe von Mengenoperatoren um zwei Suchbegriffe miteinander zu verknüpfen (AND), die Suchmenge zu erweitern (OR) oder bestimmte Begriffe auszuschliessen (NOT), trunkieren sie Begriffe oder verwenden Wildcards.
Doch was versteht man genau darunter?
Laut dem Fremdwörterbuch des Dudens kommt das Wort Trunkieren von dem lateinischen “truncare” und bedeutet soviel wie verstümmeln. Im Englischen wird “to truncate” mit abschneiden oder kürzen übersetzt. Bei der Datenbankrecherche verwendet man es zur erweiterten Suche, um z. B. nach Zusammensetzungen oder andern Wortformen zu recherchieren.
Beispiel 1: Tier*
sucht mit dem Wortstamm Tier nach Tieren, Tierheim, Tierhaltung, Tierfutter, Tiernahrung, Tierzüchtung usw. Neben der Rechtstrunkierung wie bei Tier, gibt es auch die Linkstrunkierung vor dem Wortstamm.
Beispiel 2: *Tier
sucht nun nach Wildtier, Zootier, Kleintier, Nagetier, Säugetier usw.
Trunkierungen werden in der Regel immer mit Sonderzeichen wie *, !, ? oder $ gemacht. Dies kommt immer auf die jeweilige Datenbank an.
Nicht immer machen Trunkierungen Sinn, deshalb sollte man sie sparsam einsetzen bei der Datenbankrecherche. Suchmaschinen wie Google oder Yahoo verwenden keine Trunkierungen, da sonst die Treffermenge noch mehr ins Unermessliche gehen würde. Bei Google muss man im Zweifelsfall bei der Suche beispielsweise nach Verlag und Verlagen mit beiden Begriffen recherchieren.
Häufig werden auch so genannte Wildcards mit Trunkierungen verwechselt. Wildcards oder auch Joker genannt, haben aber die Funktion von Platzhaltern innerhalb eines Wortes. Auch dafür werden meist wieder Sonderzeichen eingesetzt. Wildcards zu verwenden, macht vor allem dann Sinn, wenn man sich unsicher ist wie ein Name oder ein Begriff geschrieben wird.
Beispiel 1: Lorenz K?iser sucht nach Lorenz Keiser bzw. Lorenz Kaiser
Beispiel 2: Die Farbe Grau heisst in british englisch grey und in american englisch gray.
Möchte man beide Schreibweisen berücksichtigen, ersetzt hier der Platzhalter den Vokal e bzw. a, also gr?y.
Wichtiger Hinweis zu Schluss: Dies ist vor allem bei der
Datenbankrecherche*** hilfreich und relevant. Weniger bei Google. Der Suchdienst kennt dies nicht. Und jede Fachdatenbank handhabt dies unterschiedlich. Es lohnt sich deshalb immer ein Blick in die Hilfe der jeweiligen Datenbank.
***Bei den Fachdatenbanken des MIZs haben nur Hochschulangehörige der Zürcher Hochschule der Künste Zugriff.
Kleine Pause, ...
... da momentan eine Reihe von Einführungen in die Informationsbeschaffung für die BA-Erstsemester an der ZHdK stattfinden. Das Blog Search4Art ruht daher etwas für die nächsten Wochen.
Zeit für Sie zum Stöbern in diesem Blog nach guten Tipps für Ihre Recherche. Navigieren Sie einfach mit Hilfe der Kategorien oder finden Sie Hinweise zu guten Quellen mit der Suchfunktion im rechten Rand.
Dieses Weblog soll vor allen längerfristig als Quelle für gute Recherchequellen im Kulturbereich dienen und weniger, immer völlig up-to-date mit "kurzfristigen" Trends im Web sein.
archINFORM - Internationale Architektur-Datenbank
Am 31. Mai 2005 öffnete die Allianz Arena in München ihre Tore, nachdem sich die Bauherren drei Jahre zuvor für das Modell der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entschieden haben. Welche Bauprojekte noch von ihrem Architekturbüro realisiert wurden, findet man mit Archinform heraus.
Nach eigenen Angaben soll Archinform eine der grössten internationalen Online-Datenbank für Architektur sein. Entstanden ist dieses Projekt aus einer studentischen Datenbank, die Sascha Hendel 1994 für Architekturbeispiele aufbaute. Schwerpunkt bei der Projektauswahl ist die Architektur des 20. Jahrhunderts. Derzeit enthält Archinform 13.000 Gebäude und Planungen internationaler Architekten und Architektinnen.
Recherchiert werden kann nach Personen, Orten, Schlagwörtern oder mit Hilfe der Textsuche. Die Ergebnisse werden u.a. auch mit weiterführender Literatur und/oder Links zu anderen projektbezogenen Webseiten angezeigt. Teilweise findet man hier auch Bilder der Projekte.
Link: archINFORM
SIKART - Kunstdatendank für die Schweiz und Liechtenstein
Am 14. Februar 2006 startete mit SIKART ein Online-Informationssystem zur historischen und zeitgenössischen Kunst in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Betreut wird das Projekt Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK), Zürich und Lausanne. Finanziell wird es unterstützt vom Bund, zahlreichen Departements der Kantone und einigen Stiftungen.
SIKART erfasst Künstlerinnen und Künstler, deren Werke, Ausstellungen und Auszeichnungen. Es kann darin in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch recherchiert werden. Momentan sind darin 14.000 Kunstschaffende verzeichnet. Man hat ausserdem Zugriff auf 1200 Lexikonartikel zu Schweizer Künstlern sowie zu 3000 Abbildungen und 15.000 Ausstellungshinweise. Diese Einträge werden laufend redaktionell betreut und nach folgenden Kriterien aufgenommen:
Aufgenommen werden Kunstschaffende,
- die in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik, Bildhauerei, Plastik, Video, Installation, Fotografie, Performance und Netzkunst tätig waren oder sind.
- die nachweisbare, autonome Werke geschaffen haben (bei historischen KünstlerInnen);
- die mit professionellem Anspruch künstlerisch tätig sind und damit im Kunstkontext wahrgenommen werden (bei zeitgenössischen KünstlerInnen)
- die die Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft besassen oder besitzen oder auf dem heutigen Territorium der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein über einen längeren Zeitraum tätig waren oder sind.
Nicht in SIKART aufgenommen werden KünstlerInnen, die ausschliesslich in angewandten Bereichen (Grafik, Design, Glockengiesserei, Goldschmiedekunst, Keramik, Dokumentarfotografie etc.) tätig waren oder sind.
(Quelle: Aufnahmekriterien SIKART)
Vorläufer für diese Online-Datenbank war das zweibändige
Biografische Lexikon der Schweizer Kunst, das konzeptionell und inhaltlich als Vorlage diente. Momentan ist die Nutzung von SIKART noch gratis.
Link:
SIKARTOnline-Archiv der Zeit
Nicht nur für Kulturleute schon länger relevant ist die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit». Und eigentlich auch schon länger kein Geheimtipp mehr: Das Online-Archiv dieser Wochenzeitung ist gratis. Nicht alles, was je in der «Der Zeit» seit der Gründung 1946 erschien, ist online verfügbar, aber vor allem bis 1996 kann kostenlos auf die Artikel, die veröffentlich wurden zugegriffen werden. Teilweise sind aber auch ältere Artikel online, so dass man erfährt, wie es 1946 mit dem Aufbau der «Automobilindustrie in der britischen Zone» aussah.
mehr dazu neu unter
http://search4art.blogspot.com/2008/04/online-archiv-der-zeit.html
Medien Kunst Archiv Wien
Ähnlich wie das deutsche Medien Kunst Netz verzeichnet auch das zweisprachige Medien Kunst Archiv Wien vor allem Medienkünstler und ihre Werke mit detaillierten Beschreibungen. Als Grundlage dienen die Bestände der staatlichen Kunstsektion des Bundes, der Sammlungen der Basis Wien, des Kunst- und Diskussionsraums Depot, der Universität für angewandte Kunst und der Videokunstsammlung des Landes Niederösterreich.
Da sich das MKA als «Beitrag zur Dokumentation der Entwicklung elektronischer Kusnt von 1970 bis heute im lokalen sowie internationalen Kontext versteht», findet man momentan darin 133 Werke von 132 nationalen und internationalen Künstlern. Hilfe beider Suche bietet ein alphabetischer und chronologischer Index sowie unter Namen eine integrierte Schnellsuche.
Link: Medien Kunst Netz (MKA)
Artlibraries.net - Virtueller Katalog Kunstgeschichte