SIKART - Kunstdatendank für die Schweiz und Liechtenstein
Am 14. Februar 2006 startete mit SIKART ein Online-Informationssystem zur historischen und zeitgenössischen Kunst in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Betreut wird das Projekt Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK), Zürich und Lausanne. Finanziell wird es unterstützt vom Bund, zahlreichen Departements der Kantone und einigen Stiftungen.
SIKART erfasst Künstlerinnen und Künstler, deren Werke, Ausstellungen und Auszeichnungen. Es kann darin in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch recherchiert werden. Momentan sind darin 14.000 Kunstschaffende verzeichnet. Man hat ausserdem Zugriff auf 1200 Lexikonartikel zu Schweizer Künstlern sowie zu 3000 Abbildungen und 15.000 Ausstellungshinweise. Diese Einträge werden laufend redaktionell betreut und nach folgenden Kriterien aufgenommen:
Aufgenommen werden Kunstschaffende,
- die in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik, Bildhauerei, Plastik, Video, Installation, Fotografie, Performance und Netzkunst tätig waren oder sind.
- die nachweisbare, autonome Werke geschaffen haben (bei historischen KünstlerInnen);
- die mit professionellem Anspruch künstlerisch tätig sind und damit im Kunstkontext wahrgenommen werden (bei zeitgenössischen KünstlerInnen)
- die die Schweizer oder Liechtensteiner Staatsbürgerschaft besassen oder besitzen oder auf dem heutigen Territorium der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein über einen längeren Zeitraum tätig waren oder sind.
Nicht in SIKART aufgenommen werden KünstlerInnen, die ausschliesslich in angewandten Bereichen (Grafik, Design, Glockengiesserei, Goldschmiedekunst, Keramik, Dokumentarfotografie etc.) tätig waren oder sind.
(Quelle: Aufnahmekriterien SIKART)
Vorläufer für diese Online-Datenbank war das zweibändige
Biografische Lexikon der Schweizer Kunst, das konzeptionell und inhaltlich als Vorlage diente. Momentan ist die Nutzung von SIKART noch gratis.
Link:
SIKARTOnline-Archiv der Zeit
Nicht nur für Kulturleute schon länger relevant ist die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit». Und eigentlich auch schon länger kein Geheimtipp mehr: Das Online-Archiv dieser Wochenzeitung ist gratis. Nicht alles, was je in der «Der Zeit» seit der Gründung 1946 erschien, ist online verfügbar, aber vor allem bis 1996 kann kostenlos auf die Artikel, die veröffentlich wurden zugegriffen werden. Teilweise sind aber auch ältere Artikel online, so dass man erfährt, wie es 1946 mit dem Aufbau der «Automobilindustrie in der britischen Zone» aussah.
mehr dazu neu unter
http://search4art.blogspot.com/2008/04/online-archiv-der-zeit.html
Medien Kunst Archiv Wien
Ähnlich wie das deutsche Medien Kunst Netz verzeichnet auch das zweisprachige Medien Kunst Archiv Wien vor allem Medienkünstler und ihre Werke mit detaillierten Beschreibungen. Als Grundlage dienen die Bestände der staatlichen Kunstsektion des Bundes, der Sammlungen der Basis Wien, des Kunst- und Diskussionsraums Depot, der Universität für angewandte Kunst und der Videokunstsammlung des Landes Niederösterreich.
Da sich das MKA als «Beitrag zur Dokumentation der Entwicklung elektronischer Kusnt von 1970 bis heute im lokalen sowie internationalen Kontext versteht», findet man momentan darin 133 Werke von 132 nationalen und internationalen Künstlern. Hilfe beider Suche bietet ein alphabetischer und chronologischer Index sowie unter Namen eine integrierte Schnellsuche.
Link: Medien Kunst Netz (MKA)
Artlibraries.net - Virtueller Katalog Kunstgeschichte
arthistoricum.net - Die Virtuelle Fachbibliothek für Kunstgeschichte
ConArt - Künstlerdatenbank für zeitgenössische Kunst
Die Künstlerdatendank ConArt der SLUB Dresden bietet Informationen zu aktuell mehr als 72.000 Personen aus der bildenden Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Daten beschränken sich dabei auf die wichtigsten Angaben wie Namen, Namensform, Geburtsjahr, Nationalität und das künstlerische Tätigkeitsfeld. Da sich die Künstler selbst via Formular anmelden können, versprechen sich die Initiatoren damit die aktuelle Kunstszene zu erfassen. Teilweise werden die Einträge mit Internetadresse und relevanten Literaturstellen aus dem Bestand der SLUB ergänzt und verifiziert.
Praktisch ist bei der erweiterten Suche, dass man hier beispielsweise über eine bestimmte Kunstgattung wie Concept-Art schnell einen Überblick bekommt, welche Schweizer Künstler sich damit befassen. Auch hilft der alphabetische Index bei der Namenssuche weiter.
Link: ConArt